11.10.2017

GPV eröffnet neues Werk in Guadalajara

Bei der heutigen Eröffnung der neuen 4'500 m² grossen Elektronikanlage von GPV in Guadalajara (Mexiko) waren namhafte Gäste anwesend. Der Gouverneur des Staates Jalisco, Jorge Aristóteles Sandoval Diaz, Staatssekretär für wirtschaftliche Entwicklung des Staates Jalisco, José Palacios Jiménez, Bürgermeister von Zapopan, Jalisco, Jesús Pablo Lemus Navarro, und der dänische Botschafter Henrik Bramsen Hahn nahmen daran teil. Mit dem symbolischen Durchtrennen des Bandes wurde das neue dänisch-mexikanische Grossprojekt offiziell eröffnet.

Darüber hinaus wurde GPV durch die Anwesenheit des neuen dänischen Tech-Botschafters Casper Klynge aus Silicon Valley, Kalifornien, USA, geehrt, der sich einen Eindruck über die Position von GPV bei High-End-Industrieelektronikprodukten verschaffen konnte.

Natürlich waren auch der Vorstandsvorsitzende von GPV, Bo Lybæk, und der örtliche General Manager, Tommy Kristiansen, anwesend. Nun freuen sich alle darauf, Kunden des amerikanischen Kontinents von der fortschrittlichen Fertigungsumgebung aus zu bedienen:

- "Der heutige Tag markiert einen großen Meilenstein in der Geschichte der GPV. Seit vielen Jahren sind wir auf den europäischen und asiatischen Kontinenten tätig. Mit unserer Niederlassung in Mexiko werden wir unsere Präsenz auf den drei wichtigsten Kontinenten verstärken, wodurch wir unseren globalen OEM-Kunden einen noch besseren Service bieten können", so Bo Lybæk.

- "Wir haben uns in den letzten Jahren darauf konzentriert, auf dem amerikanischen Markt solide Fuss zu fassen, und das ist uns gelungen. Daher gibt es in Guadalajara viel zu tun", fährt er fort.

 

Heute sind rund 80 Mitarbeiter beschäftigt. Innerhalb der nächsten zwei Quartale wird jedoch eine weitere Fertigungslinie aufgebaut und die Belegschaft weiter ausgebaut. GPV befindet sich im Dialog mit lokalen Universitäten in Bezug auf Talententwicklung, und es ist das Ziel von GPV, die besten Mitarbeiter der Region durch einen attraktiven Arbeitsplatz zu gewinnen:

 

 

 

- "Wir sind nicht nach Mexiko gekommen, um billige Arbeitskräfte zu bekommen. Wir sind aufgrund der guten Lage, der attraktiven Rahmenbedingungen für Unternehmen und nicht zuletzt des einfachen Zugangs zu vielen qualifizierten und gut ausgebildeten Menschen gekommen. Aus persönlichen Erfahrungen können wir feststellen, dass das Bildungsniveau an den Universitäten in Guadalajara sehr hoch ist. Wir versuchen neue Mitarbeiter zu rekrutieren, indem wir attraktive Beschäftigungsbedingungen anbieten, wie Lebensversicherungen, Kantinenprogramme, Transport aller Mitarbeiter usw. Wir sind auch aktiv dabei, den Opfern der jüngsten Erdbeben in Mexiko zu helfen", sagt Bo Lybæk.

Bo Lybæk spricht bei der offiziellen Eröffnung der GPV Americas (Mexiko).

GPV ist auf die Herstellung fortschrittlicher Mechatronikprodukte spezialisiert, d. h. eine Kombination aus Elektronik und Mechanik. In dieser Hinsicht hat GPV einen Wettbewerbsvorteil, da viele Wettbewerber ausschliesslich Elektronik- oder Mechanikhersteller sind. GPV ist auch darauf spezialisiert, massgeschneiderte Lösungen mit niedrigen und mittleren Stückzahlen und hoher Flexibilität zu entwickeln. Es kann sich sowohl um elektronische Unterbaugruppenlösungen als auch um Fertigprodukte (Box-Build) handeln. GPV fertigt insgesamt rund 4'500 verschiedene Produkttypen für rund 300 internationale Kunden - hauptsächlich OEMs im Bereich Cleantech, Instruments & Industry, Medizintechnik sowie Marine & Defense.

Und nicht nur auf dem amerikanischen Kontinent floriert das Geschäft von GPV. Das Unternehmen verzeichnete seit 2012 ein durchschnittliches Umsatzwachstum (CAGR) von mehr als 7% pro Jahr. Das Wachstum ist auf eine steigende Nachfrage sowohl bei bestehenden als auch bei neuen Kunden zurückzuführen. Daher baut GPV derzeit seine Kapazitäten sowohl in Dänemark als auch in Thailand weiter aus. Ebenso wie in Mexiko basieren die Fertigungslinien auf der neuesten Industrie-4.0-Technologie.

Der GPV-Umsatz wird 2017 voraussichtlich 1 Mrd. DKK übertreffen, wobei insgesamt 8,5 Millionen Einheiten produziert werden.