23.03.2021

Wettbewerbsvorteil durch automatisches Crimpen und Abdichten

Zur Förderung des Geschäfts und der betrieblichen Leistungsfähigkeit hat @GPV im Jahr 2020 beschlossen, erhebliche Mittel für zusätzliche Investitionen in Automatisierungsinitiativen aufzuwenden. Dafür wurde ein interner Wettbewerb gestartet. Von 31 eingereichten und geprüften Vorschlägen wurden 17 zur Umsetzung ausgewählt. Einige dieser Projekte stehen nun in den Startlöchern.

An den beiden GPV-Kabelstandorten in Österreich und der Slowakei erfolgte ein Großteil der Kabelkonfektion bisher traditionell per Hand. Neue Technologien machen es nun möglich, den gesamten Crimp- und Abdichtungsprozess zu automatisieren (z. B. Montage von Verbindungsteilen und kleinen Kontakten auf Kabel). Dies wurde durch Investitionen in neue Anlagen realisiert.

Bisher erforderte der Crimp- und Abdichtungsprozess mehrere manuelle Abläufe, z. B. Werkzeugwechsel zwischen unterschiedlichen Prozessen, Qualitätsprüfung und Abdichten unter Einsatz von Handwerkzeugen. An beiden Kabelstandorten sind nun neue Maschinen in Betrieb, die ein schnelles, automatisches Einrichten und Umrüsten ermöglichen, wobei mehrere Vorgänge zeitgleich ablaufen können. Der Prozess wird dadurch konsistenter, während entsprechende Maschinenfunktionen für Qualitätssicherung und Rückverfolgbarkeit sorgen. Die neuen Maschinen bieten kurze Einricht- und Umrüstzeiten, da der Werkzeug- und Kontaktrollen-Schnellwechsler das Wechseln der Terminalrollen und der Crimpwerkzeuge bei laufendem Betrieb ermöglicht.

Zu den Maschinenfunktionen gehören auch umfassende Qualitätssicherung und Rückverfolgbarkeit, da die Qualität dank integrierter Module und Funktionen lückenlos gesichert wird. Die integrierte Kraftüberwachung erkennt fehlende Einzeladern und eingecrimpte Isolation, während ein Automatic Conductor Detector (ACD) die Qualitätskontrolle auch bei feinsten Leitern sichert, indem er kleinste Berührungen zwischen Messer und Leiterlitze beim Einschneiden und Abisolieren erkennt. Darüber hinaus sorgt die Einbindung des MES-Produktionsleitsystems für dokumentierte Rückverfolgbarkeit.

„Ich bin mit der Investition sehr zufrieden, da die Leistungsfähigkeit der Maschine unsere Erwartungen übertrifft“, erklärt Holger Huber, Head of Production am Kabelstandort in Frankenmarkt, Österreich. „Laufzeit und Qualität sind gleichermaßen hoch, sodass die Produktion nun deutlich schneller und reibungsloser verläuft“, so Huber weiter.

Unsere Zukunft ist angekommen
Die Maschinen sind an beiden Standorten in Betrieb und unsere Mitarbeiter werden seit Mitte Januar 2021 geschult; aufgrund des Coronavirus verzögert sich der Prozess jedoch etwas.

„In den kommenden Monaten werden sich der wahre Wert, die Leistungsfähigkeit und die Kapazität der Maschinen zeigen. Es besteht allerdings kein Zweifel daran, dass neue Anlagen einen Beitrag zu „Winning our Future“ leisten, da wir uns dank höherer Geschwindigkeit, Rückverfolgbarkeit und Qualität einen Wettbewerbsvorteil verschaffen konnten“, sagt Walter Scheuringer, Head of Quality an den Kabelstandorten in Österreich und der Slowakei.

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