06.12.2019

Nachhaltige Produktgestaltung und Reduzierung von Elektroschrott durch Digitalisierung

Diese Woche besuchte eine Gruppe von IT-Studenten der Universitäten von Aalborg und Aarhus sowie der «University of Southern Denmark» den GPV-Hauptsitz in Vejle, Dänemark. Absicht war, ihre Ideen zu präsentieren, wie GPV die Digitalisierung nutzen kann, um eine nachhaltige Produktgestaltung zu unterstützen und Produktionsabfälle zu reduzieren.

Im November 2019 nahm GPV an einem „Fallstudien-Wettbewerb“ an der Universität von Süddänemark teil, bei dem Studenten aufgefordert wurden, nachhaltige Ideen auf der Grundlage des UN Ziels Nr. 13 - dem Klimaschutz - zu entwickeln. Eine Gruppe gewann mit dem besten Lösungsansatz und eine zweite Gruppe mit dem besten «Pitch» insgesamt. Der Preis bestand darin, dem Top-Management von GPV die Ideen vorzustellen.

Die Gewinnergruppe präsentierte eine Idee für eine bidirektionale Kommunikationsplattform zur Entwicklung von Prototypen und zur Änderung bestehender Produkte im Austausch mit den Kunden, mit dem Ziel Elektroschrott zu vermeiden. Beim besten «Pitch» ging es um einen digitalen Produkte-Konfigurator, um mit neuen oder bestehenden Kunden eine schnellen BOM-Prozess («Bill-of-Materials») zu durchlaufen und den CO2-Fussabdruck zu verringern.

„Für GPV ist es immer wichtig, offen für neue Möglichkeiten zur Optimierung von Prozessen sowie der Produktion zu sein. Mit unseren internen Design- und Engineering-Kompetenzen verfolgen wir bereits einen proaktiven Ansatz, haben aber auch gute Erfahrungen mit Studenten und Absolventen, die unsere Denkweise in Frage stellen. Die von den Schülern vorgelegten Ideen haben uns inspiriert und wir müssen nun überlegen, wie wir auch diese Inputs integrieren, um für unsere Kunden wiederum weiter Mehrwert zu schaffen“, erläutert Bo Lybæk, CEO von GPV.

Lars Ellegaard, Direktor für Digitalisierung, nahm an der Veranstaltung als Antragsteller, Mentor und Juror teil. Er war sowohl mit der Veranstaltung als auch mit dem innovativen Ansatz der Studenten und dem Ergebnis sehr zufrieden.

„Die Veranstaltung hat mir grossartige Einblicke und Ideen geliefert, wie ich einige der Herausforderungen lösen kann, mit denen wir bei GPV konfrontiert sind“, sagt Lars Ellegaard und fährt fort: „Ausserdem war es mir wichtig, gute Gespräche mit den Studenten zu führen, um GPV als Arbeitsplatz zu fördern. Meine Abteilung hat zeitweise Schwierigkeiten, qualifizierte digitale Kompetenzen zu erlangen. Daher ist die Bekanntmachung der GPV als attraktiver Arbeitgeber der Schlüssel, um qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen.

Im Jahr 2016 startete GPV ein Studienprogramm für Kandidaten im im Bereich Elektronik- & Mechatronik-Ingenieurwesen, Control & Automation, Business Administration, Strategy, IT & Digital, Innovation, Produktion etc. Weitestgehend erhalten Teilnehmer des Studienprogrammes ein auf ihre Fähigkeiten und Interessen zugeschnittenes Programm. Es ist das Bestreben von GPV, dass sich die Kandidaten sowohl beruflich als auch persönlich in einem internationalen Geschäftsumfeld entwickeln können. Aus dem gleichen Grund wird den jungen Talenten an den 12 internationalen Standorten von GPV ein Auslandsaufenthalt von mindestens acht Monaten ermöglicht. Die Betreuung durch Mentoren, die Ausbildung und ein inspirierendes berufliches Umfeld werden zum selbstverständlichen Bestandteil des Entwicklungsprozesses der Kandidaten.