20.05.2020

MES: Digitale Zusammenarbeit im Zuge der Corona-Pandemie

Digitalisierung erfordert in der Regel einen langen Zeithorizont, der sowohl vorausschauend als auch zurückblickend ist. GPV arbeitet mit spezifischen Roadmaps für Digitalisierung und Technologie, um zu gewährleisten, dass das Unternehmen jederzeit im Einklang mit den Bedürfnissen seiner Kunden bzw. des Marktes ausgerichtet ist.

Seit Jahren schon treibt GPV die Digitalisierungsagenda voran, und die kontinuierliche Arbeit in diesem Bereich auch während der aktuellen Corona-Pandemie markiert einen natürlichen weiteren Schritt nach vorn. Daher hat die GPV nun beschlossen, im Rahmen der fortwährenden Digitalisierung ein globales Manufacturing Execution System (MES) zu implementieren.

Die Implementierung sieht eine planmäßige Anknüpfung des MES an das allgemeine ERP-System vor, um sicherzustellen, dass sämtliche Produktionsverfahren stets völlig mit den jeweiligen spezifischen Produktanforderungen übereinstimmen. Das trägt nicht nur zu einer erhöhten Effizienz bei, sondern verbessert auch Qualität und Compliance.

Zudem beinhaltet MES eine zusätzliche Verfahrensdigitalisierung und Ressourcenmanagement, und die GPV geht davon aus, durch einheitliche Prozesse und Verfahren an allen Produktionsstandorten künftig beträchtliche Vorteile zu erzielen.

„Unsere Hauptaufgabe liegt darin, unsere Kunden in ihrer Wachstumsambition zu unterstützen, und ein Element dieser Unterstützung liegt in der Digitalisierung unserer Verfahren. Wir sind davon überzeugt, dass wir in Sachen Digitalisierung bereits recht gut positioniert sind, und richten unser Augenmerk gezielt auf wertschöpfende Initiativen. Die Digitalisierung hilft uns, nicht nur Effizienz sondern auch Qualität und Compliance zu steigern,” Bo Lybæk, CEO der GPV.

GPV hat etliche Online-Meeting-Systeme getestet, um während der Coronakrise besser mit Kunden interagieren zu können. Auch konnten durch Echtzeit-Austausch mit dem Kunden per Videokonferenz neue Produkte quasi aus der Ferne implementiert werden, wobei die Kunden die Implementierung der Produktion über bewegliche Videokameras live mitverfolgen konnten.

Roadmaps für Digitalisierung verbessern Navigation
Eine breite Palette an Technologien wird die GPV künftig formen.

„Wir verfolgen die Entwicklung der Robotertechnik genau, darunter auch im Bereich der kooperativen Roboter, und setzen bereits etliche solcher Roboter in unserer Produktion ein. Darüber hinaus loten wir aktuell auch potenzielle Investitionen in IoT aus,” erläutert Hans-Peter Hauser, Senior Vice President for Operations der GPV und setzt fort:

„Jedes erzeugte Produkt hat seine eigenen, ganz spezifischen Anforderungen, und wenn man das nun mit der Anzahl aktiver Produkte multipliziert, dann wird es schnell recht knifflig. Im Endeffekt ergibt sich ein sehr hohes Maß an Komplexität, und unsere Aufgabe ist es, reibungslos in dieser Komplexität zu navigieren, ohne dass der Kunde selbst das wahre Ausmaß dieser Komplexität wahrnimmt. Unsere Roadmaps für Technologie und Digitalisierung helfen uns, die Komplexität zu meistern, indem sie die Qualität verbessern und reibungslose Prozesse gewährleisten - lokal und global."

Mehr darüber, wie wir für unsere Kunde Werte schaffen, erfahren Sie hier:
https://www.gpv-group.com/de/%C3%BCber-gpv/service-exzellenz/