Geschichte von GPV, Ihrem EMS-Lieferanten über 50 Jahre Erfahrung in der elektronischen Fertigung und Entwicklung

50 Jahre Erfahrung

Die GPV in aller Kürze

GPV gehört zu den Top-10 der größten europäischen EMS-Anbieter. Unser oberstes Ziel ist es, dazu beizutragen, dass unsere Kunden mehr erreichen – deshalb unterstützen wir sie mit unseren hauseigenen Angeboten im Bereich Produktdesign und -engineering, Teststrategie und -entwicklung, Mechanik und Kabelkonfektionierung. Auf dieser Grundlage ist GPV zu dem One-Stop-EMS-Partner geworden, der wir heute sind.

Die GPV-Storyline

Wie alles begann

GPV verfügt über mehr als 50 Jahre Erfahrung im Bereich Electronic Manufacturing Services (EMS).

1961 gründete Knud W. Hansen die Firma Glostrup Plade Vaerksted, die später in GPV umbenannt wurde. Seit 1986 notiert das Unternehmen GPV Industry A/S an der dänischen Börse.

Im Verlauf der darauffolgenden rund 20 Jahren wuchs GPV durch die Übernahme mehrerer lokaler Elektronik- und Mechatronikunternehmen sowie der Gründung von Werken in Thailand im Jahr 1999 kontinuierlich weiter.

GPV-Gebäudelogo, Top 10 europäischer EMS-Partner
Bo Lybaek, CEO des globalen EMS-Unternehmens GPV, am Produktionsstandort in Tarm, Dänemark

Das neue Jahrtausend

In den 2000ern setzte sich das Wachstum von GPV mit der Übernahme von u.a. Esko-Graphics, Schweiz, und ABB-Standorten in Skien, Norwegen, fort, bis die GPV Industry A/S im Jahr 2008 Konkurs anmelden musste.

Das Unternehmen wurde jedoch unter dem heutigen Namen GPV International A/S mit dem derzeitigen CEO Bo Lybæk an der Spitze zu neuem Leben erweckt. Die Umsetzung einer neuen Strategie der Rückbesinnung auf die Kernkompetenzen im Bereich Mechanik- und Elektronikfertigung (EMS) zog den Verkauf mehrfacher Standorte nach sich, darunter auch den allerersten Produktionsstandort in Glostrup.

Ausgehend vom dänischen Hauptsitz in Tarm wuchs GPV kontinuierlich in großem Maßstab weiter und eröffnete unter anderem zwei neue Werke in Bangkok in Thailand.

Übernahme durch Schouw & Co.

Im Januar 2016 wurde GPV durch den Industriekonzern Schouw & Co übernommen. Mit dieser Akquisition wurde ein neues Kapitel in der Geschichte von GPV mit noch ambitionierteren Wachstumszielen aufgeschlagen.

Eine Umsatzsteigerung von 850 Mio. DKK auf 1,5 Mrd. DKK war mit Zieldatum 2020 geplant. Da aber schon 2017 die 1,2 Mrd. DKK-Grenze erreicht war, wurde für 2022 ein neues Umsatzziel von 2,5 Mrd festgesetzt.

Dieses Wachstum sollte zum einen organisch durch die Gründung eines neuen Elektronikwerks im Mai 2016 in Guadalajara in Mexiko, und zum anderen durch die Übernahme konkurrierender EMS-Anbieter am Heimmarkt erzielt werden. So erwarb GPV Anfang 2017 das dänische EMS-Unternehmen BHE A/S.

Im Sommer 2018 wurde der Neubau des Mechanikwerks in Bangkok beschlossen. Das Mechanikwerk wird im bestehenden Elektronikwerk implementiert, was die Produktionsfläche in Thailand von 20.000 m2 auf insgesamt 30.000 m2 erhöht.

Das dänische EMS-Unternehmen GPV gehört zum Industriekonzern Schouw & Co
CCS-Zeitplan, bevor er vom dänischen EMS-Unternehmen GPV empfangen wird

Ein neues Kapitel mit CCS

Im November 2018 kündigte die GPV die Übernahme der Schweizer CCS-Gruppe per 1. Januar 2019 an. Damit steigt 2019 die Anzahl der Mitarbeitenden von 1.400 auf insgesamt 3.700 und der Jahresumsatz von 1,2 Mrd. DKK auf insgesamt rund 2,6 Mrd. DKK.

Die neue GPV hat ihren Hauptsitz in Dänemark und verfügt über Produktionsstätten in neun Ländern, darunter China, Dänemark, Deutschland, Österreich, Mexiko, die Schweiz, Slowakei, Sri Lanka und Thailand.